von Lim, 15.02.2017 16:00 Uhr
 
 

Einleitung
Im Vergleichstest der Asus PG279Q mit WQHD und IPS Display gegen den Samsung CFG70 mit Full HD und (S)VA Quantum Dot Display. Folgende Punkte möchte ich hier besonders "vergleichen": Schwarzwert, Ausleuchtung, Farben, Full HD vs WQHD generell, ULMB Funktion, Blickwinkel, Schliere und Ghosting. Siehe Datentabelle und Eilzelheiten wie Lieferumfang etc. vom Asus PG279Q im Review hier und vom Samsung CFG70 hier.

 

 

YouTube Video Review

 

 

Standfuß
Der Standfuß ist beim ASUS um Welten besser. - Er hält den Monitor stabiler - Man kann ihn auf den Standfuß drehen, ohne den kompletten Monitor anheben zu müssen - Er nimmt im Gegensatz zum Samsungs 38 cm „nur“ 24cm Platz ein, was hier angemerkt auch schon mehr als üblich ist. - Das Panel bzw. das Bild ist von der Wand beim Asus etwa 22 cm und beim Samsung zwischen 31 cm und 23 entfernt (Variiert je nach Höhenverstellung des Monitors)

 

Panel Coating
Das Samsung hat das leicht mattere Panel vom Beiden. Auf den Fotos erkennt man leider nicht, dass sich die LED vom Handy und die vielen kleinen LED´s vom Kameralicht reflektieren. Man kann aber deutlich sehen, dass der Samsung das Licht mehr streut. Das Panel könnte meiner Meinung nach noch glänzender sein :-).

 

Verarbeitung und Optik
Die Optik ist natürlich Geschmackssache. Auch wenn ich den Samsung schon ziemlich schick finde, finde ich den Asus etwas gelungener. Er hat einen meiner Meinung nach den schöneren (und schmaleren) Rahmen, eine schönere Oberflächenstruktur und auch das deutlich schönere Standbein. Der Samsung könnte damit punkten dass er Curved ist, was wiederum andere Vorzüge hat. Ich persönlich brauche kein Curved und fände es vielleicht erst ab 32 Zoll oder sonst bei 21:9 Ultrawide Monitoren sinnvoll.

Ich denke auch, dass die Verarbeitung beim Asus und Samsung sich nicht viel nehmen. Von der Materialwahl her bestehen beide aus Kunststoff. Bei beiden Monitoren knirscht und knackt nichts. Lediglich das Panel welches beim Asus nochmal mit dem Rahmen ins Gehäuse verbaut ist, ist ein wenig lose. Oben an Rand der Einlassung des dünnen Rahmens und des Panels ist bei „GENAUER“ Betrachtung eine kleine Lücke zu sehen.

 

Anschlüsse
Wo der Asus punktet und manch einen mehr manch anderen weniger wichtig ist: Er besitzt im Gegensatz zum CFG70 ein USB Hub.

 

Bedienung
Das OSD ist bei beiden Modellen sehr gut gelungen. Beim Samsung ist es aber leicht verständlicher und übersichtlicher. Der Asus hat meiner Meinung nach den etwas besseren Bedien-Joypad. Er lässt sich etwas schneller bedienen und ist auch weicher in der Funktion. Der Samsung hat zum einen den Black Equalizer welcher beim Asus fehlt. Beim Asus sind vorgegebene „Black Equalizer Werte“ in den Profilen integriert, was so viel bedeutet dass die unterschiedlichen Profile beim Asus unterschiedliche Anhebungen und somit unterschiedliche Detaildarstellungen in den Schwarzwerten haben. Außerdem hat der Samsuns die Möglichkeit bis zu drei eigene Profile zu speichern wogegen der Asus die Einstellungen „nur“ bei den bestehenden Profilen übernimmt.

 

Spezielle Features
Die roten LED´s vom ASUS oder das Arena Lighting vom Samsung sind reine Geschmackssache.

 

Bildqualität
Der Asus zeigt die etwas bessere Graustufendarstellung in den Schwarzwerten (theoretisch könnte man beim Samsung auch den Black Equalizer verwenden, da man nicht weiß wieviel „Black Equalizer“ beim Asus von Haus aus bei den unterschiedlichen Profilen eingefügt wurde). Die Graudarstellung bei den Weißwerten ist sehr identisch.

Der Samsung hat die „mehr heraustretenden“ Farben (Etwas 3D mäßiger). Der IPS zeigt wohl die natürlicheren Farben. Generell hat das Panel vom Asus mehr einen Grünstich im Gegensatz zum Samsung.

Bei der Auflösung hat der Asus klar die Nase vorn. Bei Spielen müssen eben Prioritäten gesetzt werden (Mehr Spieledetails vs. Flüssigere Bilddarstellung durch hohe FPS). Man muss aber Fairerweise sagen, dass der Samsung für Games und Filme prinzipiell die bessere Bilddarstellung hat, da das etwas dunklere Schwarz, der hohe Kontrast und das „leuchten“ der Farben dazu beitragen, dass man mehr im Spielegeschehen ist als beim Asus. Bei Desktop Anwendung und dem Arbeiten mit Premiere, Photoshop etc. ist der Asus um eine ganze Ecke angenehmer.

 

Ausleuchtung
Bei der Ausleuchtung punktet der Samsung. Beim Asus kann man an vielen Stellen das austreten der LED Hintergrundbeleuchtung erkennen. Auch der Schwarzwert ist beim Samsung etwas besser.

 

Blickwinkel im Schwarz bzw. bei dunklen Spieleinhalten
IPS hat die besseren Blickwinkel, dies gilt aber vorerst nur für Inhalte mit Farbdarstellung. Bei dunklen Bildszenen ist der IPS Glow deutlich zu erkennen. Dieser variiert aber auch stark, je nach Entfernung zum Monitor. Beim IPS Panel wird das Bild bei seitlicher Betrachtung von Farben dunkler, beim VA eher milchig. Die Beispielfotos sind überbelichtet um die Blickwinkel im Schwarzbereich besser zu erkennen.

 

Helligkeit
Prinzipiell ist der ASUS heller als der Samsung, das Problem jedoch ist, wenn man die Helligkeit beim ASUS zu hoch stellt kommt auch der IPS-Glow ziemlich stark Vorschein, was wiederrum zum Nachteil vom Asus führt. Zudem muss gesagt werden, dass der Samsung bei eingeschalteter ULMB Funktion das etwas hellere Bild hat, was aber auch so deutlich ist, dass ich den Unterschied gemerkt habe als ich den Asus wieder zur primären Anzeige schalten und Witcher 3 neu starten musste. Ein meiner Meinung nach großer Pluspunkt für diejenigen, die viel Wert darauf legen spiele mit ULMB zu spielen, da die Helligkeit hier so schon durch die Schaltung der schwarzen Zwischenbilder leidet.

 

Schaltzeit bzw. Schlierverhalten
Der Asus schafft es ein etwas klareres Bild bei der Bewegung zu erzeugen. Der Samsung hingegen weniger Ghosting. Ich würde aber sagen, dass man den Unterschied bei Spielen in der flüssigeren Wiedergabe des ASUS oder des geringeren Ghostings des Samsungs nicht merkt. Was man beachten sollte ist, dass der ASUS eine WQHD Auflösung hat (77% mehr Bildinhalt an Pixeln) und so die 120Hz bzw. 100Hz deutlich schwieriger zu erreichen sind als beim Samsung. Es kommt eben auf die Spielinhalte und Grafikeinstellungen an.

 

Fazit
Spiele wie Horror Games, Weltraum Sci-Fi und alle weiteren wo viel dunkler Bildinhalt dargestellt wird hat der Samsung mittels VA Technologie immer noch die Nase vorne. Asus hat die schöneren Blickwinkel, solange es kein zu dunkler Inhalt angezeigt wird. Bei dunklen oder mittelhellen Bildinhalten sind helle Objekte beim Samsung „strahlender“ und heller (Kontrast und Quantum Dot). Ich habe eine Tabelle erstellt, in der ich Punkte nach Kategorien verteilt habe. Manche Punkte sind teilweise eher Geschmackssache, so dass ihr, falls ihr zwischen der Entscheidung des CFG70 und des PG279Q stehen solltet, die Punkte selber duchgehen und verteilen könnt. Beispiel: Für den einen mag es je nach Einsatzbereich vorteilhafter sein eine WQHD Auflösung zu besitzten, für den einen evtl. nachteilhafter wenn er eine schwächere Grafikkarte besitzt ODER mehr wert auf eine flüssige Bilddarstellung legt.

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